Vesuv, Hausberg der Neapolitaner
Fast liebevoll hört es sich, wenn die Bewohner der Metroploe vom Vesuv sprechen. Il Scartellato - der Bucklige, hat es jedoch in sich. Zwar ruht er seit nahezu 60 Jahren, doch ein Ausbruch ist nicht ausgeschlossen. Dann wäre in erster Linie auch das Hinterland und somit die kampanische Metropole betroffen.
Der Schlund des Kraters misst im Durchmesser stolze 600 Meter und soll 200 Meter tief in die Erde ragen. Wer sich traut, kann, ausgerüstet mit gutem Schuhwerk, sogar eine Wanderung auf dem Rand des Kraters unternehmen und dabei auch einen Blick in das unheimliche Innere nehmen. Mulmig wird den meisten angesichts der Tatsache, dass es in nur fünf bis sieben Kilometern Tiefe brodelt, dort wo sich die Magmakammer befindet. Doch hat der Vesuv der Region nicht nur Zerstörung gebracht, sondern auch Reichtum. Schließlich konnten die Bauern durch die schnelle Zersetzung der Lava von einem außerordentlich fruchtbaren Boden profitieren.
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